Matias Tosi

Baritone

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events

  • Marcello in "La Bohème"
    Teatro Verdi di Trieste - May 14 and 19, 2016

Biography

Der argentinische Bariton studierte Gesang in Buenos Aires und München. In Stuttgart war er 2007-2009 Ensemblemitglied mit Partien wie Guglielmo in Così fan tutte, Gouverneur in Comte d’Ory, Escamillo in Carmen, Papageno in Die Zauberflöte, Don Giovanni und Holofernes in Judith

Kürzlich debütierte er als Renato in Un Ballo in maschera in Heidelberg und als Jago in Otello am Teatro Alighieri di Ravenna. In Italien gab er sein Debüt am Teatro Massimo di Palermo in Der König Kandaules unter Manfred Schweigkofler und Asher Fish und wurde wieder als Leporello in Don Giovanni im Mai 2014 unter dem Dirigat von Stefano Ranzani und der Regie von Lorenzo Amato eingeladen. 

Als festes Mietglied in Wiesbaden in der Saison 2014/15 gab Matias Tosi sein Debüt als Marcello in La Bohème (als Gast auch am Theater Darmstadt), Figaro in Il barbiere di Siviglia, die vier Bösewichtern in Hoffmanns Erzählungen und Scarpia in Tosca. Weitere Highlights der Saison waren den Figaro in Le nozze di Figaro in der Inszenierung von Cesare Lievi in Wiesbaden, sein Debüt als Macbeth in Augsburg und als Germont in La Traviata bei den Schlossfestspielen Zwingenberg. 

In der Saison 2015/16 singt Matias Tosi als Jago in Otello, Peter in Hänsel und Gretel, Don Carlos in La Forza del Destino in Wiesbaden, Marcello in La Bohème und Macbeth in Ravenna mit der Regie von Cristina Mazzavillani-Muti. 

Matias Tosi war außerdem Gast am Aalto-Musiktheater Essen (u. a. als Mustafa in L'italiana in Algeri, Figaro in Le nozze di Figaro und Don Giovanni und Leporello in Don Giovanni), in Frankfurt, Basel sowie bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen. 

Mit der Oper Köln sang er wichtige Partien wie Don Giovanni und Leporello in Don Giovanni, Denissow in Krieg und Frieden, Truffaldino in Ariadne auf Naxos, Figaro in Le Nozze di Figaro, Publio in La clemenza di Tito, Rochefort in Anna Bolena, Betto di Signa in Gianni Schicchi, Monterone in Rigoletto, Vater in Hänsel und Gretel, Melitone in La Forza del destino

Matias Tosi arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Will Humburg, Riccardo Muti, Alessandro De Marchi, Stefan Soltesz, Fabrizio Carminati, und Regisseuren wie Uwe Eric Laufenberg, Michael Sturminger, Cesare Lievi und Henning Brockhaus zusammen. 

Jago in "Otello" - Hessisches Theater Wiesbaden

"Wiesbadens inszenierender Intendant hat wieder ein darstellerisch ambitioniertes Ensemble engagiert, allen voran den quirligen Bariton Matias Tosi, der das Publikum erst mal anbrüllt: „Ruhe!“, hallt es durch das Große Haus, und statt des Sturmchors gibt es eine Vorrede, die auf Jagos Text in Shakespeares erstem „Othello“-Akt zurückgreift. Jago ist sozusagen der Spielmacher, der den Vorhang zu Verdis Shakespeare-Welttheater herunterreißt und als Intrigant mit schmalem Bariton eher die Banalität des Bösen als mephistophelische Dämonie verströmt. Mit seiner smarten Jugendlichkeit entspricht Tosi physisch durchaus den Vorstellungen, die Verdis Operntexter Arrigo Boito von dem Bösewicht hatte." Wiesbadener Kurier



Figaro in "Le nozze di Figaro" - Hessisches Theater Wiesbasen

"Eine Entdeckung für Wiesbadener Publikum ist (nach seinem Geisterboten in der "Frau ohne Schatten") Matias Tosi als ein schön timbrirter Figaro, der im athletischen Ganzkörpereinsatz seinem "Se vuol ballare" auch eine angemessen aggressive Note verleiht." Wiesbadener Kurier 


Leporello in "Don Giovanni" - Teatro Massimo di Palermo

"Bravo il Leporello, dei due cast, Matias Tosi, cantante di buon timbro, buona dizione, convincente nel disegnare il servo desideroso di prendere le vesti del suo padrone." Sabino Lenoci - L'Opera


Renato in "Un ballo in maschera" - Heidelberg - Foto copyright Tomas Merdes

"Gegenspieler Renato, der zum Mörder an Riccardo wird, findet im argentinischen Bassbariton Matias Tosi einen Darsteller-Sänger, der viele Trümpfe in Stimme und Darstellung hat." Opernnetz.de


As Jago in "Otello" - Teatro Dante Alighieri Ravenna

"Matias Tosi rende uno Jago perfetto dal punto di vista scenico: il cantante è pienamente nel personaggio, manifesta una voce e un fraseggio buoni, anche nel saper dosare le mezze voci; coperto – a volte – dall’eccessiva sonorità dell’orchestra, ha però saputo incedere egregiamente in arie perigliose come nel Credo di Jago." (www.teatro.org - Mirko Bertolini)